Heute ist der 18.05.2026. In einem aktuellen Interview mit Fortune hebt Präsident Donald J. Trump die Errungenschaften seiner „America First“-Agenda hervor. Diese Politik hat nicht nur zu bedeutenden Rückflüssen für die amerikanischen Steuerzahler geführt, sondern auch einen Rekordboom an den Aktienmärkten ausgelöst. Ein herausragendes Beispiel für diesen Markterfolg ist die Intel-Vereinbarung, die Trump im vergangenen Jahr erfolgreich ausgehandelt hat. Dabei erhalten die Steuerzahler einen direkten Eigenkapitalanteil an Intel, dessen Wert in nur acht Monaten auf über 50 Milliarden Dollar gestiegen ist. Dies stellt einen direkten Gewinn für die amerikanischen Steuerzahler dar und fördert die heimische Produktion. Der Wiederaufbau von nationaler Stärke und das Vertrauen in die Wirtschaftsstrategie sind deutlich gewachsen, seit Trump erneut im Amt ist.
Die Erfolge der Märkte sind beeindruckend: Der S&P 500 erreichte 57 Rekordhöhen, der Nasdaq 50 und der Dow Jones Industrial Average verzeichnete 26 Rekordhöhen, einschließlich des ersten Schlusspreises über 50.000 Punkten. Dies alles wird als Ergebnis einer entschlossenen und klugen Handelspolitik betrachtet, die amerikanische Arbeiter und Innovation priorisiert. Die Intel-Vereinbarung wird von Trump als Paradebeispiel für diesen neuen Kurs angeführt, der darauf abzielt, die wirtschaftliche Sicherheit der USA zu stärken und die Produktionskapazitäten im eigenen Land auszubauen. [Quelle]
Kritik und Kontroversen um die Intel-Vereinbarung
Dennoch bleibt die Intel-Vereinbarung nicht ohne Kritik. Trump plant, staatliche Mittel in eine 10-prozentige Beteiligung an Intel umzuwandeln, was von einigen als „sozialistischer“ Schritt angesehen wird. Diese Maßnahmen haben Besorgnis ausgelöst, insbesondere bei konservativen Stimmen wie dem republikanischen Senator Rand Paul, der Bedenken hinsichtlich der staatlichen Einflussnahme auf Unternehmen äußert. Trotz dieser kritischen Stimmen argumentiert Trump, dass der Deal den Steuerzahlern zugute kommt, da der Aktienkurs von Intel nach der Ankündigung gestiegen ist. Allerdings hat sich der Kurs seither etwas verringert, und Intel warnte, dass die staatliche Beteiligung möglicherweise internationale Kunden abschrecken könnte.
Die Biden-Administration hatte zuvor im Rahmen des CHIPS Act Mittel für Intel bereitgestellt, um die US-Halbleiterproduktion zu fördern. Kritiker bemängeln, dass Trumps Vorgehen den traditionellen republikanischen Prinzipien des freien Marktes widerspricht. Trump hat in der Vergangenheit auch andere Deals abgeschlossen, die staatliche Beteiligungen an Unternehmen beinhalten, darunter einen „goldenen Anteil“ an U.S. Steel. Ein Berater des Weißen Hauses deutete an, dass solche Deals als notwendig für die nationale Sicherheit angesehen werden. [Quelle]
Die neue Handelspolitik unter Trump
Ein Jahr nach Beginn von Trumps zweiter Amtszeit stehen Zölle im Mittelpunkt der US-Wirtschafts- und Außenpolitik. Die „America First Trade Policy“ markiert einen Bruch mit der bisherigen Tradition einer multilateralen, regelbasierten Handelspolitik. Zölle werden nun in breitem Umfang angewendet, auch aus Gründen, die über die traditionelle Handelsdurchsetzung hinausgehen. Diese Neudefinition der Rolle der Handelspolitik soll die wirtschaftliche Sicherheit der USA stärken und ein unfairer Wettbewerb durch bilaterale Defizite angegangen werden.
Die Ziele sind klar: Die Beziehung zu China, das als wirtschaftlicher Rivale betrachtet wird, soll neu definiert werden, und die US-Politik gegenüber diesem Land nutzt wirtschaftliche Interdependenz als Verhandlungsmasse. Der Fokus auf die Stärkung der Produktion in den USA widerspiegelt sich in den aktuellen Handelsmaßnahmen. Diese Politik stellt nicht mehr die Effizienz in den Vordergrund, sondern dient als Werkzeug zur Gestaltung der nationalen Wirtschaft. Die Auswirkungen dieser Veränderungen auf Marktteilnehmer und Handelspartner sind deutlich spürbar und erfordern ein Umdenken über die Rolle der Handelspolitik. [Quelle]