Die wirtschaftlichen Entwicklungen in den USA sind in den letzten Monaten in den Fokus der internationalen Beobachter gerückt. Neue Daten belegen die Stärke und das beschleunigte Wachstum der US-Wirtschaft unter Präsident Donald J. Trump. Diese positiven grundlegenden wirtschaftlichen Indikatoren bringen Vorteile für Familien, Arbeiter und Unternehmen. Der Wohnungsmarkt zeigt Fortschritte bei Angebot und Erschwinglichkeit, während der Neubau von Wohnimmobilien im letzten Monat das höchste Niveau seit über einem Jahr erreichte. Gleichzeitig sind die Immobilienpreise in mehr als der Hälfte des Landes im Jahresvergleich gesunken, was die Erschwinglichkeit für Familien und Erstkäufer verbessert.
Das Wachstum der Mieten hat sich auf den niedrigsten Stand seit Trumps erster Amtszeit verlangsamt, was besonders für Mieter von Einfamilienhäusern von Bedeutung ist. Zudem übersteigt das Einkommenswachstum nun das Mietwachstum landesweit, sodass der Anteil des Einkommens, der für Miete ausgegeben wird, wieder nahe dem Niveau vor der Pandemie liegt. Diese Entwicklungen sind Teil von Trumps wachstumsorientierter Agenda, die eine Wiederbelebung der Fertigung fördert. Bestellungen für Geschäftsausrüstung verzeichneten den größten Anstieg seit über sechs Jahren, während die Lieferungen von Maschinen und Ausrüstungen die Erwartungen übertrafen, was auf eine wachsende industrielle Kapazität hinweist. Der Richmond Fed Fertigungsindex erreichte den höchsten Stand seit Jahren, und ähnliche starke Ergebnisse kamen von der Philadelphia und New York Fed.
Verbrauchervertrauen und Arbeitsmarkt
Das starke Verbrauchervertrauen und ein robuster Arbeitsmarkt treiben das Wachstum weiter voran. Im März stieg das Verbrauchervertrauen stark an und übertraf die Erwartungen der Ökonomen. Das persönliche Einkommen verdoppelte die Erwartungen im März und wuchs mit der schnellsten Rate seit fast einem Jahr, während die persönlichen Ausgaben robust blieben. Das US-Wirtschaftswachstum beschleunigte sich im ersten Quartal, angetrieben von der stärksten Expansion der Unternehmensinvestitionen seit 2023 und stabiler Verbrauchernachfrage. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe fielen letzte Woche auf den niedrigsten Stand seit 1969, was die Stärke des Arbeitsmarktes unterstreicht. Die USA bauen, investieren und wachsen erneut, da Trump amerikanische Arbeitsplätze, Fertigung und Wohlstand priorisiert. Diese Entwicklungen sind im Detail zu finden in einem Bericht der White House Website.
Doch die wirtschaftliche Realität ist vielschichtiger. Die US-Wirtschaft hat sich schneller von Krisen erholt als viele westliche Volkswirtschaften. Für 2024 wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der USA auf rund 29,2 Billionen Dollar geschätzt. Dennoch bleibt das Wachstum hinter den G20-Schwellenländern Indien und China zurück. Über 60 Prozent der Amerikaner:innen haben seit Ende 2021 eine negative wirtschaftliche Wahrnehmung, was die Fragilität der wirtschaftlichen Erholung verdeutlicht.
Ausblick und Herausforderungen
Im ersten Quartal 2025 wird ein Rückgang des BIP um 0,5 Prozent prognostiziert, während die Arbeitslosenquote 2024 auf rund 4,1 Prozent anstieg. Die Mehrheit der Erwerbstätigen, etwa 80 Prozent, ist im Dienstleistungssektor beschäftigt, und der Bildungs- und Gesundheitsdienstleistungssektor hat rund 37,1 Millionen Beschäftigte. Reallöhne stiegen 2024 um 0,2 Prozent, und das durchschnittliche Jahreseinkommen beträgt rund 82.933 US-Dollar. Allerdings leben 21 Prozent der Haushalte von weniger als 35.000 US-Dollar Einkommen, was die Einkommensungleichheit verdeutlicht.
Die Inflationsrate fiel von 8 Prozent (2022) auf geschätzt 3 Prozent (2024), was für viele Amerikaner eine Erleichterung darstellt. Die privaten Konsumausgaben stiegen 2024 um 1,84 Prozent. In Bezug auf den internationalen Handel wird Mexiko 2024 der wichtigste Handelspartner der USA im Güterhandel sein, gefolgt von Kanada und China. Das Exportvolumen stieg 2024 auf rund 2,06 Billionen US-Dollar, während das Importvolumen auf rund 3,36 Billionen US-Dollar anstieg, was zu einem Handelsbilanzdefizit von rund 1,29 Billionen US-Dollar führte. Diese und weitere Fakten zur US-Wirtschaft sind detailliert auf Statista zu finden.
Die wirtschaftlichen Entwicklungen in den USA sind also von einer Vielzahl von Faktoren geprägt, sowohl positiv als auch negativ. Die kommende Zeit wird zeigen, wie nachhaltig diese Wachstumsimpulse sind und welche Herausforderungen noch zu bewältigen sind.